Ein Maler zwischen Afrika und Europa

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Kleiner Michel zeigt ab dem 10. Oktober in einer Ausstellung Werke von Albert Christoph Reck

Hamburg (kna). Werke des Malers Albert Christoph Reck zeigt eine Ausstellung in Kleinen Michel. Unter dem Titel „Der Mann im Strom der Zeit“ sind vom 10. Oktober bis 21. November die in Afrika entstandene Bilder des inzwischen 92-jährigen Hamburger Künstlers zu sehen. Reck, 1922 im oberschlesischen Krappitz geboren, lebte zunächst von 1963 bis 1969 in Südafrika, wo er als Dozent an der Kunstschule in Johannesburg tätig war. In den 1970-er Jahren war er Lehrer an der Hamburger Fachschule für Sozialpädagogik, bevor er 1976 nach Swasiland übersiedelte, wo er junge einheimische Künstler förderte. Reck lebt seit rund 10 Jahren wieder in Hamburg. Eine von ihm gegründete Stiftung fördert Schulprojekte und Aids-Waisen in Swasiland. Seine Bilder hängen in vielen Museem in aller Welt, darunter im Kunstmuseum Basel, in der Pelmana Permanent Art Collection in Johannesburg und in der Hamburger Kunsthalle. Die Vernissage ist am 10. Oktober um 19:30 Uhr im Kleinen Michel. Nach einer Einführung von Dr. Jürgen Knaak, Vorstandsmitglied der Albert-Christoph-Reck-Stiftung, stehen Tanz-, Sprach- und Gesangsperformances auf dem Programm. Aufgeführt werden sie von der Tochter des Künstlers, Genoveva Reck-Thomas, und ihren beiden Töchtern Anuschka und Natasha Gweneth Thomas.